gegr.


Name der Kolonie und deren Besitzer


 

Urkundenauszug


     
1746

Trąbczyńskie Stare Olędry = Luśnie Olędry
Besitzer: Paweł Prusimski und Katarzyna, geb. Rozdrażewski
Erste Erwähnung 1776 in einem Gerichtsurteil der Grenzkommission

trabczynskie lusnie1
     
nach 1754 aber
vor 1767
Trąbczyńskie Nowe Olędry
erhaltener Visitationsbericht aus dem Jahr 1767
 
     
zwischen 1750
und 1772
Przespolew Olędry mit den Teilen Przespolew Pańskie und Poroże Wielki
Besitzer von Przespolew Pańskie war Leo Bielicki und von Poroże Wielki Marcin Stanisław Zaremba.
Erste Erwähnung von Przespolew Pańskie war 1750 in einer Auflistung der Zinseinnahmen; 1772 wurde Poroże Wielki gegründet.
Nebenstehend ein Auszug aus dem Bestätigungsprivileg für Poroże Wielki und Zimna Woda aus dem Jahr 1848
Privileg
     
Nach 1754 und
vor 1789
Łazy Olędry auf dem Adelsgut Trąbczyn
gegründet von Katarzyna Prusimski, geb. Rozdrażewska
als Ortschaft erwähnt 1754, die Bewohner werden erstmals 1791 aufgelistet
 
     
Nach 1765 aber
vor 1793
Lisewskie Olędry = Olsz = Olszowiec = Kolonia Lisewo
gegründet durch Michael Drogosław Skórzewski (1751 - 1789 Starost von Pyzdry.
1751 löste sich das Dorf Lisewo gegen Zahlung eines Lösegeldes aus der Leibeigenschaft; daraufhin Gründung von Lisewskie Olędry, nächste Erwähnungen 1765 und 1789
 
     
Vor 1755 Gründung von den Dörfern Ciemierów, Tomickie und Szymanowickie Stare Olędry durch
Ignacy Samek Gliszczyński, Starost von Posierby und Erbherr auf Gut Tomice.
 
     
1761 Zbiersk Olędry; gegründet auf den Ländereien vom Rittergut Zbiersk durch Stanisław Dzik Każuchowski, Richter am Landgericht Wieluń.
Gegründet am 16.12.1761
Privile
     
1767 Wielołęka Olędry, gegründet auf einer wüsten Stelle, die Łęka genannt wird.
Gegründet durch Józef Wężyk, Kastellan von Konary und Sieradz.
Das Privileg wurde am 06.09.1770 auf der Burg von Grodzisk unterschrieben. Ein zweites Privileg wird am 06.11.1770 auf der Burg Grodzisk unterzeichnet.
Nebenstehend eine Abschrift der Originalurkunde vom 06.11.1770
Privileg
     
1768 Ceków Stare Olędry; gegründet auf dem königlichen Pachtgut Kosmów von Jan Bezan, Rittmeister seiner Majestät.
Das Privilegs wurde am 18.04.1768 ausgestellt und am 26.01.1774 bestätigt.
 
     
1770 Konary Olędry durch Józef Wężyk; das Privileg datiert vom 06.09.1770 und ist identisch mit dem von Wielołęka Olędry. Am 25.08.1785 ist es durch Franciszek Graf Stadnicki zusammen mit dem Privileg von Borowieckie Stare Olędry bestätigt worden.
Auszug aus der Urkunde vom 25.08.1785.
Privileg
     
1770 Etwa 1770 stellte Józef Wężyk ein Privileg für Grodzieckie Olędry aus. Wahrscheinlich handelt es sich um den heutigen Ort Janów.  
     
1770 Białobłockie Olędry = Białe = Białogłowy = Białobłoty gegründet durch Józef Wężyk.
Bestätigt wird das nicht auffindbare Privileg am 10.03.1775. Franciszek Graf Stadnicki erneuerte und erweiterte das Privileg am 17.10.1787.
Ein Zitat aus dem Privileg lässt vermuten, dass die Hauländer ab dem Jahr 1787 Einzelverträge erhielten.
Nebenstehend ein Auszug aus dem Privileg vom 17.10.1787
Privileg
     
Um 1770 Borowieckie Stare Olędry = Stare Borowiec; gegründet etwa 1770 durch Józef Wężyk. Das Privileg ist nicht auffindbar. Ein Vertrag aus dem Jahr 1770 ist erhalten, in ihm wird der Erwerb von Grundstücken für die Dorfgründung gegregelt.
Das Bestehen der Siedlung ist in dem gemeinsamen Privileg für Konary und Borowieckie Stare Olędry am 25.08.1785 durch Franciszek Graf Stadnicki bestätigt worden.
 
     
Um 1771 Grądy Stare Olędry, wahrscheinlich durch Józef Wężyk gegründet. Am 06.11.1791 bestätigt Graf Stadnicki die Gründungsurkunde. Sein Inhalt ist identisch mit denen aus Konary und Białobłockie Olędry. Privileg
     
Etwa 1771 Gliny Olędry; gegründet auf den Ländereien von Biała (Panieńska) vom Kloster der hl. Klara (Franziskaner)  
     
1775 Kosmowskie Olędry = Szadykierz entstand auf dem Adelsgut Kosmów. Fundator war hier Anton Kawiecki, Gutsherr von Kosmów, Kuszyn und Gostynie. Das Privileg wurde 1784 bestätigt. Die Siedler erhielten 1775 Einzelverträge.  
     
1776 gründete das Franziskanerkloster  St. Klara die Siedlung Lubeńskie Olędry oder Biała Olędry, gelegen in der Gemeinde Dzierzbin. Gründerin war die Priorin Anna Chlebowska. Das Privileg datiert vom 10.11.1776. Zusätzlich wurden die Freijahre in einem Vertrag mit jedem Siedler individuell geregelt. Privileg
     
1780 Am 28.10.1780 ist auf den königlichen Ländereien des Pachtgutes Ceków, Cekowskie Nowe oder Prażuchy entstanden. Der Gründer war Arnold Byszewski, Oberst in der königlichen Armee. Krzysztof Celiński, Generalmajor, erneuerte am 27.03.1783 den Vertrag, der 18.01.1821 durch Maximilian Celiński bestätigt wurde. Privileg
     
zwischen 1776 und 1781 stiftete Anton Kawiecki, Gutsherr von Kosmów, Kuszyn und Gostynie, Kuszyńskie Olędry = Jaszczurowo Olędry = Juszczury.
Da keine Bauplätze mehr vorhanden waren, benutzten sie die Schule und den Friedhof in Kosmów.
 
     
Wahrscheinlich 1770 und 1781 wurden die zwei Orte Wrąbczynek und Wrąbczynkowskie Olędry gegründet. In zwei Schreiben von I. Gałęki, Bevollmächtigter von Stefan Turno, werden diese Orte erwähnt. Das erste Schreiben ging an die Bewohner von Wrąbczynek und datiert vom 27.07.1776; das zweite Schreiben vom 30.09.1777 entstand bei einer Überprüfung eines Grundstückes in Wrąbczynkowskie Olędry.  
     
Vor 1777 und 1784 entstanden Gadowskie Stare und Nowe Olędry (heute Gadowskie Holędry). Deren Gründer war Piotr Sokół Gałczyński und Agnieszka, geb. Sieroszewski; Gutspächter von Gadów, Smuszewo und andere.
Die Urkunde von Gadowskie Nowe Olędry datiert vom 01.11.1784.
Rechts Auszug aus der Bestätigungsurkunde für Gadowskie Stare Olędry und Gründungsurkunde für Nowe Olędry vom 05.11.1784.
Privileg
     
1778 Die königliche Stadt Pyzdry legte das Dorf Pyzdry Olędry an. Das Privileg wurde am 24.04.1778 ausgestellt. pyzdrskie 1
     
1778 Gründung von Jaruntowskie Olędry (Jarantów)  
     
1781 Auf den adligen Gütern von Tomice ist das Dorf Wierzchy gegründet worden. Das Privileg stellte Jan Samek Gliszczyński am 23.09.1781 aus.  
     
1782 Auf den Ländereien des Gutes Chocz enstand Kazimierskie Stare Olędry, auch Niniewskie Olędry genannt  
     
1790 entsteht Kazimierskie Nowe Olędry. Das Privileg wurde am 09.11.1790 vom Prälat Kazimierz Lipski aus Chocz ausgestellt.  
     
1791 Grądy Nowe Olędry, wahrscheinlich durch Józef Wężyk gegründet. Am 06.11.1791 bestätigt Graf Stadnicki die Gründungsurkunde. Sein Inhalt ist identisch mit denen aus Konary und Białobłockie Olędry.  
     
Vor 1783 Am 25.06.1783 unterschreibt in Kalisch Kazimierz Poraj Biernacki ein Privileg, worin die Gründung von Dzierzbińskie Zdanowiec und Dzierzbińskie Zamęty festgeschrieben wird. Die ersten Siedler wurden mit Einzelverträgen nach Danziger Recht angesetzt. zamenty
     
Vor 1783 entstand in der Gemeinde Kosmów die Siedlung Plewińskie Stare.
Gründer war hier Anton Kawiecki, Gutsherr von Kuszyn, Kosmów und Plewnia.
 
     
1793 gründete man in der gleichen Siedlung Plewińskie Nowe, auch Kuźnickie Olędry genannt.
Gründer war hier Anton Kawiecki, Gutsherr von Kuszyn, Kosmów und Plewnia.
Rechts Auszug aus der Gründungsurkunde von Plewińskie Nowe Olędry.
Privileg
     
1783
entstanden in der Gemeinde Brudzew auf dem Gut Lipe die zwei Dörfer Piskory Olędry und Dębniałki, letzteres nannte man auch Bolimowskie, bzw. Brudzewskie Olędry. Wawrzyniec Antoni Czarnecki, Tuchsess von Inowrocław, stellte am 17.07.1783 in Tymianka das Privileg aus. Ewa Czarnecka, Witwe, bestätigte und erweiterte am 10.09.1790 in Lipe das Privileg.
debniaki piskory 1
     
1783 und vor 1788 entstanden auf den Ländereien des Gutes Obory die Siedlungen Oborskie Olędry (Stare Oborskie Olędry), Wronów und Nowe Oborskie Olędry. Das Privileg stellten die Besitzer vom Dorf und Vorwerk Obory, Jan Szarzyński, Schatzmeister, und Marianne, geb. Rożnowska aus.  
     
1784 Auf dem Gut Królików gründete der Erbherr von Królików, Franciszek Graf Stadnicki, die Dörfer Orlińskie Duże (Orlina) und Orlińskie Małe. Am 05.05.1784 unterschrieben Józef Kożmiński, Treuhänder des Grafen und Bogusław Król (Dorfschulze) und Michael Arent den Vertrag. Privileg
     
Nach 1783 und vor 1789 entstand am Fluss Powa, in der Gemeinde Lisiec Wielki eine neue Siedlung. Der Schlüssel Lisiec gründete dort das Dorf Lisieckie, auch Żychlińskie Olędry genannt.  
     
Etwa 1777 aber bestimmt zwischen 1785 und 1789 entstand auf den adeligen Ländereien bei Grodziec, Gemeinde Grodziec (Grojec), die Siedlung Stara Huta – Grojeckie Olędry (heute Stara Huta). Der Fundator war wohl Franciszek Graf Stadnicki, Gutsherr von Grodziec, Królików und Biskupice.  
     
vor 1790 siedelten sich in der Gemeinde Grochowy auf den Adelsgütern von Siąszyce Hauländer an. Sie nannten ihr Dorf Siąszyckie oder Złotkowskie Olędry. Ihr Gründer war der Gutsherr von Siąszyce Kazimierz Biernacki, Truchsess von Piotrków.
Rechts, Auszug aus einem Protestbrief von 1790, indem Siąszyce erwähnt wird.
Privileg
     
1787 Auf den Adelsgütern von Mycielin, in der Gemeinde Kościelec, wurden 1787 zwei Privilegien verfasst. Am 30.Mär. 1787 gründete Maciej Łuczycki, Gutsherr von Mycielin, die beiden Dörfer Mycielińskie Stare Olędry und Mycielińskie Nowe Olędry (heute Kazala Stara und Kazala Nowa).
Es wurde für Mycielińskie Stare Olędry ein Vorvertrag mit zwei „ehrlichen“ (d.h. persönlich freien) Bauern mit deutschen Namen abgeschlossen.
Rechts Auszug aus dem Privileg vom 30.03.1787
Privileg
     
1787 und 1791 In der Gemeinde Kościelec entstanden 1787 und 1791 die Hauländer-Siedlungen Stropieszyńskie, auch Radzany genannt, und Gostynie Olędry. Deren Aussteller und Gründer war Ignac Skarbek Kozietulski, Schatzmeister und Erbherr vom Vorwerk und Dorf Stropieszyn. Nach dem Privileg vom 6.Dez. 1787 „besetzten“ Siedler das Land Strobieski und bereiteten die Wiesen und den überwucherten Boden „in Bugaj und Radzany Teiche“ für die Gebäude vor. Privileg
     
vor 1789 Vor 1789 wurden auf dem Adelsgut von Łukom und Łomowo, in der Gemeinde Zagórów vom damaligen Besitzer folgende Siedlungen gegründet:
Myszakówko, Bukowe (Łomowskie Olędry), Imielno Olędry und die unter einer Verwaltung stehenden Orte Stara Huta und Zagórowskie Olędry (heute Huta Łukomska).
 
     
vor 1789 In der gleichen Gemeinde, auf den Ländereien vom Gut Sławsk ist vor 1789 Kowalewskie Olędry angelegt worden und vor 1792 gründete man Jaroszewickie Olędry (heute Jaroszewice Grodzieckie). Deren Gründer waren Stefan Zielonacki und Franciszek Graf Stadnicki, der größte Grundbesitzer im Kreis Konin in den Jahren 1789 - 1791.  
     
1789 Im Jahr 1789 gründete der Schlüssel Ciążeń (Erzbistum Posen) die Siedlung Ciążeńskie Olędry, auch Zarzeczne Olędry genannt. Antoni Onufry Okęcki, Bischof in Posen, unterschrieb das Privileg am 25.Jun. 1789, dass vom Kapitel noch nicht genehmigt war.
Rechts Auszug aus der Visitationstabelle durch den Bischof von Posen aus dem Jahr 1793. In diesem Dokument gibt es u.a. auch einen Hinweis auf die Gründungsurkunde vom 25.Jun. 1789 von Ciążeń (Zarzeczne), ausgestellt von Antoni Onufry Okęcki. Am Ende der Urkunde befindete sich eine vollständige Namensliste.
Privileg
     
vor 1789 entstand in der Gemeinde und auf den Gütern von Przespolew Kościelny das Dorf Poroże Małe Olędry. Es war eine kleine Siedlung - 1789-1790 nur 2 Gebäude, die von dem Dorfschulzen aus Przespolewskie Olędry mitverwaltet wurde. Später zogen evangelische Hauländer in das Dorf, wie die Grabsteine auf dem evangelischen Friedhof bezeugen.  
     
vor 1790 In der Gemeinde und den Adelgütern von Przespolew legte man die Hauländer-Siedlung Świdle Nowa Kolonia (Świdle Olędry) an. Ihr Fundator war Ignacy Zaremba, Ordnungskommissar für Zivil- und Militärsachen, Gutspächter dieser Adelsgüter. Laut einer Tabelle für Getreidelieferungen an das Gut waren 1790 in Świdle Kolonia 3 Rauchfänge vorhanden.